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Google vergibt Stipendien für Studierende mit Behinderung

10.03.10 von Sven Jenzer

google in braille Den Zugang zum Wissen hat sich Google auf die Fahne geschrieben. Um talentierte Studenten mit Behinderung in den Bereichen Informatik, Computer Science oder Computer Engineering zu fördern, werden erstmals Förder-Stipendien vergeben.
Alle Teilnehmer werden im Juni 2010 auch zum Netzwerk-Meeting in Zürich eingeladen. Die Anmeldebestimmungen sind hier: http://www.google.com/studentswithdisabilities-europe/

Studie: Senioren und Internet

10.03.10 von Thomas Lanter

Im Rahmen des Netzwerks „Digitale Integration Schweiz“ führte die Universität Zürich im Auftrag von Pro Senectute Schweiz und mit Unterstützung des BAKOM im Herbst 2009 eine repräsentative Befragung zu den Hindernissen der IKT-Nutzung älterer Menschen durch und entwickelte einen Massnahmenkatalog zur besseren Integration.

Die Bedeutung des Internets nimmt stetig zu, der Zugang zu Informationen und Dienstleistungen für Personen ohne Internetzugang wird damit potenziell erschwert. Von dieser „digitalen Spaltung“ sind besonders ältere Menschen betroffen. Mittels einer repräsentativen Befragung wurden schweizweit bei insgesamt 1105 Personen ab 65 Jahren Informationen über die aktuelle Nutzung des Internets sowie über deren Bedürfnisse, Nutzenerwartung, Befürchtungen und Kompetenzen erhoben. Dabei wurden Personen befragt, die das Internet nutzen (Onliner) sowie Personen, die das Internet normalerweise nicht nutzen (Offliner). Unter andern wurde festgestellt, dass Silver Surfer bemängeln, dass das Internet zu wenig altersgerecht sei.

Schade finde ich, dass der Bericht nicht in einer barrierefreien Form veröffentlicht wurde. Mit meiner assistiven Software ZoomText ist es mir nicht möglich, die Dokumente wie gewohnt vor lesen zu lassen. Das PDF der Studie ist nicht barrierefrei und somit gleichzeitig auch wieder eine Hürde.

UNTERSCHRIFTEN BENÖTIGT: Vodafone will GPS-Produkt für Blinde vom Markt nehmen

05.03.10 von René Jaun

Vodafone Group PLC, ein gigantisches, internationales Kommunikations-Unternehmen, bereitet derzeit vielen blinden Menschen weltweit eine böse Überraschung: Nach der Übernahme der Firma Wayfinder Systems, wurde entschieden, ein kleines Produkt namens Wayfinder Access (WFA) nicht mehr anzubieten. Bei WFA handelte es sich um eine speziell auf die Bedürfnisse blinder Benutzer zugeschnittene GPS-Navigationssoftware, welche auf Mobiltelefonen installiert werden konnte. Es war eines der einzigen Produkte, die sich dieser Bedürfnisse angenommen hat. Während für Vodafone also nur die Produktpalette verringert wird, geht für blinde Menschen eines der einzigen zugänglichen Navigations-Systeme verloren.
Als Zeichen des Protests wurde vom Hilfsmittel-Anbieter Talk Nav eine Online-Petition initiiert, die wir all unseren Leserinnen und Lesern ans Herz legen möchten. Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie sich nicht nur für die Erhaltung von Wayfinder Access ein; gleichzeitig helfen Sie mit, gegen eine einzig auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Firmenpolitik zu demonstrieren – eine Art der Unternehmensführung, in welcher besondere Bedürfnisse keinen Platz mehr haben.
Hier lässt sich also die Petition unterzeichnen; und zur weiteren Vernetzung ist eine Facebook-Gruppe zum Thema ebenfalls vorhanden.

Die Stiftung „Zugang für alle“ erhält den Stiftungspreis der CSS Stiftung 2009

03.03.10 von Edith Pausewang

Am Dienstag, den 2.3.2009 lud uns der Stiftungsrat der CSS Stiftung ein um den Stiftungspreis 2009 zu erhalten. Er wurde uns im Hauptsitz der CSS Stiftung von Herrn Pierre Boillat, dem Präsidenten der CSS Stiftung überreicht. Die CSS Stiftung wurde von der CSS Versicherung 1987 ins Leben gerufen als sie eine Millionen Mitglieder zählte. Den ganzen Beitrag lesen »

Und tschüss…

28.02.10 von Thomas Lanter

Verkabelter Surfer: Ein Netz aus Sensoren zeichnet die Gehirnströme der Versuchsperson auf.Schlechte Nachrichten für Web-Betreiber, Neurophysiologische Studie zeigt auf, rund 1/3 aller Internet-Surfer geben einer Webseite ganze zehn Sekunden, bevor sie genervt wegklicken und sich bei der Konkurrenz bedienen.

Zum Artikel: Frust mit der IT kostet Geld

Video in Englisch: Stressed by the Web?

Ich sehe keinen Wahlkampf

26.02.10 von Daniele Corciulo

Seit einigen Monaten wohne ich in der wunderschönen Stadt Zürich. Zürich ist mitten im Wahlkampf. Es geht um die Besetzung des neuen Stadtrats. Im Jahre 2010 kann ich als behinderte Person mittlerweile selber meine Entscheidungen treffen. Somit habe ich ein Wahlrecht, welches ich auch ernst nehmen will. Ich will mir ein persönliches Bild von Zielen, Visionen und Plänen jedes einzelnen Wahlkandidaten erarbeiten.

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Etwas, das ich cool finde: Meine Vermieter

23.02.10 von René Jaun

Waschmaschine WA 6765Bei Vermietern scheint es sich, wenn man den entsetzten und enttäuschten Berichten in unseren Medien glaubt, grundsätzlich um schlechte Menschen zu handeln. Vermieter sind diejenigen, die ihre Mieter gnadenlos abzocken, ihnen den Mietzins stets erhöhen und zusätzliche Kosten in der Jahresabrechnung verstecken. Gleichzeitig lassen sie die Häuser verfallen und sorgen sich einen Dreck darum, Reparaturen und Neuanschaffungen im Interesse der Mieterschaft zu tätigen. Es mag ja so sein, dass Vermieter grundsätzlich so sind, jedoch gibt es eine mir bekannte Ausnahme: Das sind meine Vermieter – die sind nämlich super! Den ganzen Beitrag lesen »

Hören statt sehen was man gekauft hat

23.02.10 von Markus Riesch

Blinde und sehbehinderte Menschen erhalten dank modernster Technik Hilfe beim Erkennen von Produkten, die sie in der Migros eingekauft haben. Das sogenannte Barecode Speech-Gerät ist ein kleiner Scanner, der auf ein portables multifunktionelles Gerät aufgesteckt wird. Dieses Gerät kann den Strichcode auf den Produkten problemlos lesen und diese mit synthetischer Stimme identifizieren. Den ganzen Beitrag lesen »

Google-Buzz die neue Applikation, welche nach alten Grundsätzen programmiert wurde

17.02.10 von Daniele Corciulo

Logo Google buzzDie grosse Firma Google überrascht uns ja immer wieder mit ihren neuen Diensten. Vor kurzem hat sie „Google Buzz“ lanziert, ein neues Sozial-Netzwerk. Da Google immer innovative Technologien verwendet, interessierte es mich wie zugänglich (barrierefrei) dieser neue Dienst auch wirklich ist.

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Google-Stipendium für Studenten mit Behinderungen

12.02.10 von Markus Riesch

Google in Punktschrift

Informatik-Studentinnen und -Studenten mit einer Behinderung können sich bei Google noch bis zum 15. März 2010 für ein Stipendium über 10′000 Franken (7000 Euro) bewerben.  Alle, die ein Stipendium erhalten, werden zu uns nach Zürich zum Google Engineering Center eingeladen.