Erfahrungen mit Windows 8

Kürzlich habe ich ein Ultrabook von Toshiba, ein Satelite u 920 in den Händen gehabt. Interessant war für mich die Kombination zwischen Tablet und Notebook. Da sich Windows 8 für beides eignet, wollte ich dies unbedingt ausprobieren.

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Apps für Menschen mit Behinderung

Es gibt bereits zahlreiche gute Beispiele für Apps, die vor allem für Menschen mit Behinderung im Alltag hilfreich sein können. Einige Best Practice Beispiele
werden wir hier zukünftig näher vorstellen, die Liste Behinderungen.

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Zugang für alle – bald auch im Kino

Gebannte Zuschauer und- höhrer im Kino Riff Raff Am vergangenen Freitag lud die Stiftung «Zugang für alle» gemeinsam mit dem Verein «Saint Appéry» zur Präsentation der sich in Entwicklung befindenden Smartphone-App AD-Player ein.

Aussenansicht Kino Riff RaffZum ersten Mal in der Schweiz wurde im Kino Riff Raff in Zürich ein Kinofilm aufgeführt, der es blinden und sehbehinderten Kinobesuchern erlaubt synchron zum Filmgeschehen die passende Audiodeskription über das persönliche Smartphone abspielen zu lassen.

Eingeladen wurden Interessierte aus Blinden- und Sehbehindertenverbänden, Schweizer Kulturinstitutionen und Betroffene.
Die Reaktionen unter den eingeladenen, mehrheitlich blinden oder sehbehinderten, Kinobesuchern waren äusserst positiv.

Was ist von AD-Player in Zukunft zu erwarten?

Screenshot des AD-Players auf iPhoneVorerst ist einzig «Die Kunst sich die Schuhe zu binden» als Audiodeskription über den AD-Player verfügbar. So handelt es sich bei der App «AD-Player» vorerst auch noch um eine Beta-Version.
In naher Zukunft wird der AD-Player jedoch direkt an eine Datenbank angebunden sein, die es erlaubt auf eine Vielzahl von weiteren Audiodeskriptions-Tonspuren zuzugreifen. Wie für die grossen Blockbusters, werden auch für viele kleinere Filme immer häufiger Audiodeskriptionen gleich bei der Filmproduktion mitproduziert.

Blinde und sehbehinderte Menschen sind dann nicht mehr auf Spezialaufführungen angewiesen, sondern können sich Audiodeskriptionen zu denjenigen Filmen auf das Smartphone laden, die sie ansprechen und die gerade im Kino laufen. Einem geselligen Kinoabend oder einem Besuch im Openair-Kino mit sehenden Freunden steht somit bald nichts mehr im Weg. Auch Live Audiodeskriptionen für grössere Anlässe sind über AD-Player längerfristig möglich.

AD-Player wird mittels einer interaktiven Plattform auch viele weitere Funktionen bereitstellen, wie den Austausch von Rezeptionen, Wahrnehmungen und Filmbewertungen.

Über AD-Player

AD-Player wurde entwickelt von der Deutschen Agentur für Filmsponsoring debese.film in Kooperation mit Ericssons´ TECHNOLOGY FOR GOOD Programm. Der AD Player ist eine App zum einfachen Abspiel von Audiodeskriptionsdaten im Kino – eigenständig, unabhängig – zu jeder gewünschten Zeit und an jedem gewünschten Ort – Überall dabei!

Der Film

«Die Kunst sich die Schuhe zu binden» ist eine schwedische Komödie von Lena Koppel. Die Internetplattform filmstarts.de schreibt:

kunstSchuhePlakat Alex (Sverrir Gudnason) hat zwar eine hohe Meinung von sich selbst, doch die Realität sieht leider anders aus: Er ist arbeitslos und seine Beziehung zu Lisa (Cecilia Forss) steht kurz vor dem Ende. Der einzige Job, den ihm das Arbeitsamt anbietet, ist ein Betreuerposten in einem Heim für geistig behinderte Menschen. Widerwillig nimmt er die Stelle an, lernt jedoch dann durch die gemeinsame Arbeit zu schätzen, dass jeder Mensch Talente hat, die es wert sind, gefördert zu werden. Entschlossen, ihnen ihren Auftritt im Rampenlicht zu bescheren, meldet er eine Gruppe seiner Schützlinge zu einer Casting-Show an. Eine wahre Geschichte, inspiriert vom berühmten Ensemble des Behinderten-Theaters “Glada Hudik”, das 1996 vom damaligen Behindertenbetreuer Pär Johansson gegründet wurde. Der Sommerhit im schwedischen Kino 2011.

Zum Trailer auf Youtube (ohne Audiodeskription)

Finanzierung

Bislang ist erst die Finanzierung für die vorgestellte Beta-Version gesichert. Um das Projekt AD-Player abzuschliessen, müssen weitere Mittel zur Finanzierung gefunden werden.
Wenig erstaunlich, diente die Vorführung im Kino Riff Raff auch dazu, mögliche Geldgeber vom Wert des Projektes AD-Players live zu überzeugen.

Für Informationen, wie auch Sie die Weiterentwicklung des AD-Player unterstützen können, dürfen Sie sich gerne melden unter info@access-for-all.ch.

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Der elektronische Impfausweis ist gestartet

Elektronischer Impfausweis statt Impfbüchlein: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat den Dienst meineimpfungen.ch gestartet, auf dem Impfungen bequem erfasst werden können.

Schluss mit Impfbüchlein: Künftig können die Impfdaten online erfasst werden Schweizerinnen und Schweizer können auf www.meineimpfungen.ch ab sofort einen elektronischen Impfausweis erfassen. Dazu ist eine kostenlose Registrierung nötig. Anschliessend kann man – falls vorhanden – sein physisches Impfbüchlein einscannen und digital (als PDF oder JPEG) hochladen. Die Daten werden dann in den elektronischen Impfausweis übernommen. Während der Europäischen Impfwoche vom 20. bis 27. April ist dieses Angebot kostenlos, ansonsten kostet die Erfassung durch die Plattformbetreiber 10 Franken. Wer will, kann die Daten auch manuell erfassen.

Laut BAG hat der elektronische Impfausweis einige Vorteile. Einerseits hat man die Daten über die Webseite – oder die Smartphone-App myViavac für iOS und Android – jederzeit griffbereit und muss nicht nach dem Impfbüchlein suchen. Ausserdem zeigt die Webseite jeweils an, wenn eine Impfung erneuert werden muss. Auf Wunsch kann man sich sogar Erinnerungen per SMS oder E-Mail zuschicken lassen.

Ärzte haben ebenfalls Zugriff auf den elektronischen Impfausweis, sofern man sie dazu autorisiert. Nebst den Impfungen selbst lassen sich auch Allergien oder chronische Erkrankungen online erfassen. Wer will, kann seine Impfdaten zudem dem BAG anonymisiert zur Messung der Impfabdeckung in der Schweiz zur Verfügung stellen.

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Wie zugänglich sind eBook Reader mit Screen Reader und Braillezeile?

Da immer mehr eBooks produziert werden, haben sehbehinderte Menschen ohne grossen Aufwand einen leichteren Zugang zu elektronischen Bücher.
Die Frage ist aber, mit welchen Tools welche eBook-Formate mit einer Braillezeile lesbar sind.

Ich habe folgende 3 eReader getestet, welche gemäss Hersteller zugänglich sein sollten:

Am besten hat das Plugin Readium abgeschnitten, welches mit dem Google Chrome Browser läuft.
Dieser liest das ePub-Format ein und zeigt den Inhalt wie eine gewöhnliche HTML Seite im Browser an.
Wenn das eBook im ePub-Format 3.0 barrierefrei formatiert wird, ist mit einem Screen Reader eine klare semantische Struktur erkennbar.

Der Adobe Digital Editions zeigt den Inhalt einer ePub-Datei leider nur als reiner Text an. Man kann zwar mit der Tastatur darin navigieren, aber eine semantische Struktur ist nicht erkennbar, da keine Tags verfügbar sind.

Leider unterstützt Amazon nicht den offenen ePub-Standard, sondern verwendet sein eigenes Kindle Format, welches nur mit dem Kindle Reader lesbar ist.
Für den US-Markt ist inzwischen eine erweiterte Version mit dem Accessibility-Plugin, das hier heruntergeladen werden kann.
Dieses Tool verfügt eine integrierte englische TTS Sprachausgabe, die den Inhalt mittels folgender Tastenkombinationen (englische Seite) vorliest.

Der Nachteil am Kindle Reader ist, dass der Inhalt nicht auf der Braillezeile angezeigt wird, da keine Cursor Navigation verfügbar ist.

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«Schweizer Accessibility Guide» SAG

Die Stiftung «Zugang für alle» lanciert das Wiki* SAG, den «Schweizer Accessibility Guide».

Zum Schweizer Accessibility Guide (SAG) - Mozilla Firefox_2013-03-25_11-23-16Hier gehts zur SAG Plattform

Zugang zu Wissen und Information und die Anwendung von modernen Kommunikationsmitteln sind Schlüsselfaktoren für die Bewältigung des beruflichen und sozialen Lebens. Die Aufnahme von Informationen und der Erwerb von Wissen erfolgen heute hauptsächlich elektronisch über die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT).

SAG dient der Stiftung primär als internes Nachschlagewerk für Informationen rund um die Themen ICT-Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen, Hilfsangebote für Menschen mit Behinderungen und ICT-Accessibility. Trotz des Charakters als Wissensmanagement-Plattform freuen wir uns, diese öffentlich zugänglich zu machen. Wir sind überzeugt, dass auch viele Personen aus einer breiten Öffentlichkeit auf SAG viele interessante und inspirierende Informationen vorfinden und vom inhaltlichen Angebot profitieren können. Natürlich freuen wir uns über Beiträge, Ergänzungen, Berichtigungen und Diskussionen unserer Leser. Das Wiki ist für alle öffentlich.

SAG versteht sich als Work-in-Progress. Die Inhalte zum Thema ICT-Accessibility befinden sich teilweise noch in der Aufbauphase. Die Inhalte werden laufend weiter ausgebaut. Dafür sorgen auch zwei Auszubildende der Stiftung «Zugang für alle», die sich um die Pflege, Moderation und Erweiterung des SAG kümmern.

Die Stiftung «Zugang für alle» dankt herzlich dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB, der KPMG Foundation, Swisscom, Migros, Ernst Göhner Stiftung sowie der Fondation Dufloteau für die finanzielle Unterstützung.

* Ein Wiki ist ein Hypertext-System für Webseiten, deren Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online direkt im Webbrowser geändert werden können. Diese Eigenschaft wird durch ein vereinfachtes Content-Management-System, die sogenannte Wiki-Software, bereitgestellt. Jeder Artikel zu einem bestimmten Begriff wird auf einer eigenen Seite dargestellt. Auf diese Seite wird üblicherweise verwiesen, wo immer der genannte Begriff erscheint. Die bekannteste Anwendung ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, welche die Wiki-Software MediaWiki einsetzt.

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Setup eines Nexus 7 mit Sprachunterstützung

Da mein Nexus 7 wieder funktioniert und es bei der Garantie -Reparatur auf Werks-Zustand zurückgesetzt wurde, habe ich die Gelegenheit genutzt und habe das Setup mit Sprachunterstützung dokumentiert.

Talkback

Talkback ist die In Android integrierte Sprachausgabe.

Soweit ich weiss gab es bereits für Android 2.3.6 (Gingerbread) eine Talkback Version, diese musste man aber nachträglich installieren und erst mit einigen zusätzlichen Applikationen konnte man dann als blinde und sehbehinderte Person einigermassen arbeiten.

Aber erst seit Android 4.0 (ice Greem) ist es für blinde und sehbehinderte Menschen überhaupt möglich ein Android Gerät selbständig einzurichten, davor musste eine sehende Person Talkback in den Einstellungen aktivieren.

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Das bringt der neue PAC 2

Der PDF Accessibility Checker (PAC) 2 als erstes echtes Prüftool, um barrierefreie PDF-Dokumente auf das Einhalten des neuen ISO-Standards 14289-1 (PDF/UA) zu überprüfen, macht große Fortschritte. Wir stellen das zugrundeliegende Prüfkonzept vor und liefern einen ersten Eindruck von der neuen Bedienoberfläche.

Die PAC 2-Pyramide – 4 Prüf-Ebenen zu einem barrierefreien PDF-Dokument

PAC 2 wird nicht nur ein PDF/UA-Checker sein, sondern ebenso die Anforderungen der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 sowie weitere Usability-Aspekte, die wir unter dem Label “Zugang für alle” (ZFA) zusammenfassen, überprüfen können. Insgesamt prüft PAC 2 in 4 Prüf-Ebenen, die sich gut in Form einer Pyramide veranschaulichen lassen:

Die PAC 2- Pyramide mit den 4 Prüf-Ebenen: PDF als Basis, dann PDF/UA, WCAG 2.0 und als Spitze die Ebene "Zugang für alle" (ZFA).

Die PAC 2- Pyramide mit den 4 Prüf-Ebenen: PDF als Basis, dann PDF/UA, WCAG 2.0 und als Spitze die Ebene “Zugang für alle” (ZFA).

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Screen-Reader-Umfrage

Die Stiftung „Zugang für Alle“ setzt sich seit 13 Jahren für eine barrierefreie Technologienutzung ein. Insbesondere sind barrierefreie Webseiten ein grosses Anliegen.

Um unsere Arbeit zu optimieren, möchten wir etwas mehr über das Nutzungsverhalten der Screen-Reader-Anwender erfahren. Ziel ist es unsere Testverfahren zu optimieren. Mit der Beantwortung der Umfrage, tragen Sie zur Verbreitung von barrierefreien Webseiten bei. Wir haben aus diesem Grund eine Online-Umfrage aufgeschaltet und würden uns über zahlreiche Teilnahmen freuen. Die Teilnahme ist anonym.

Uns ist bis heute noch kein WCAG konformes Umfragetool bekannt. Die Umfrage sollte aber grösstenteils gut mit dem Screen-Reader bedienbar sein.

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Was ist eine Braillezeile und wozu ist sie notwendig

Die Entstehung der Blindenschrift

Der Begriff Braile stammt von Louis Braille, der die Nachtschrift des US Militärs entdeckt und als Blindenschrift weiterentwickelt hat.

Braillezeile

Grundsätzlich besteht die Blindenschrift aus 6 Punkte, welche aus 2 Spalten und 3 Reihen dargestellt wird. Mittels diesem Schema werden Buchstaben gebildet, die aus unterschiedlich vielen Punkten und Formen bestehen.
Eine ausführliche Beschreibung zu den Notat?onen ist in diesem Wikipedia Artikel zu lesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift

Sehbehinderte SchülerInnen lernen die Blindenschrift an einer Blindenschule.
Späterblindete Menschen können bei einer Beratungstelle für Sehbehinderte einen Blindenschriftkurs besuchen.
Ein geübter Leser benötigt ca. 2 Minuten, um eine ausgefülte Schwarzschrift A4-Seite zu lesen. Continue reading

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