Zum Inhalt Zur Suche Zur Navigation

175 Jahre Blindenschule Zollikofen Jubiläumsfest

17.01.12 von tamara

Hauptgebäude der Blindenschule Zollikofen

Jubiläumskonzert BKO; Kulturcasino Bern

7 & 8 März 2012

Das Berner Kammerorchester spielt zusammen mit dem Chansonchor des Gymnasiums Bern-Kirchenfeld “My Fair Lady”

19 Uhr Kultur-Casino Bern, Grosser Saal.

Mit Ausstellung zur Geschichte der Stiftung und zur Blindenpädagogik
Weitere Infos und Vorverkauf: Ticket kaufen Den ganzen Beitrag lesen »

BrowseAloud… Bringt Webseiten zum Sprechen

13.12.11 von tamara

BrowseAloud LogoBrowseAloud 6 ist die neueste Version der preisgekrönten Freeware von Texthelp Systems Ltd, die entwickelt wurde, die Zugänglichkeit einer Website zu erhöhen. Es hilft Menschen, die Lesehilfe online brauchen einschließlich Menschen mit Leseschwierigkeiten,
Legasthenie, leichter Sehbehinderung und denen, die Deutsch als Fremdsprache sprechen.

Die neue Version von BrowseAloud bietet einige hochinteressante neue Änderungen an. Zum Beispiel wird BrowseAloud nun auf dem Bildschirm als beweglicher Toolbar dargestellt, der es dem Benutzer ermöglicht, auf die wichtigsten Funktionen von BrowseAloud einfacher zugreifen zu können.

BrowseAloud als Leseunterstützung umfasst weitaus mehr als nur das Vorlesen von Online-Inhalten. BrowseAloud bietet weitere Funktionen wie z.B. zweifarbige Texthervorhebung, Textvergrößerung und MP3-Erstellung. Neue Funktionen sind ein Übersetzer, mit dem der Benutzer Wort für Wort zwischen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch übersetzen kann, Optionen für Seitenblenden, damit der Benutzer die Darstellung des Bildschirms mittels vordefinierter Farbfilter verändern kann. Alle Funktionen und Optionen können über eine leicht zugängliche und bewegliche Toolbar gesteuert werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Der wesentliche Unterschied zwischen Apple- und WindowsScreenreader

29.11.11 von Daniele Corciulo

Einleitung

Ich bin nun seit April 2011 ein überzeugter Mac-User. Klar, die Windows-Rechner nutze ich natürlich auch noch, aber dies meist nur aus beruflichen Gründen. Da viele blinde Personen in der Schweiz in den entsprechenden Institutionen meist nur Windows kennen lernen, stellen mir viele die Frage, ja was denn so der wesentliche Unterschied sei. Viele berichten auch, dass nach einem kurzen Testen es nicht in Frage kommt, da es gar nicht wie Windows mit z.B. Jaws funktioniert.

Der Unterschied

Der Screen-Reader von Mac geht davon aus, dass man den Bildschirm zuerst erkundet und anschliessend mit dem Objekt interagiert, welches man bedienen möchte. Dies kann z.B. eine Symbolleiste, ein Formularfeld oder eine Menüleiste sein. Dieser Gedanke ist am Anfang zwar etwas gewöhnungsbedürftig, andererseits wird durch dieses Bedienkonzept klar abgegrenzt, mit welchem Objekt man gerade interagiert. Es passiert weniger, dass man aus Versehen an einem Ort ist, wo man eigentlich gar nicht hinwollte. Windows hingegen, versucht zu erraten, wo der Nutzer als nächstes vielleicht hin möchte. z.B. wenn ich die Alt-Taste drücke, wird im Word die Menü-Leiste aktiv und Jaws denkt sich “Ok, wir setzen den Fokus auf die Menüleiste” Der Mac besitzt auch eine Menüleiste, die ist aber nicht für jedes Programm anders. Je nach Programm, welches geöffnet wird, erscheinen neue Menüeinträge.

Fazit

Wenn man bereit ist, altes hinter sich zu lassen und sich auf neue Bedienkonzepte einzulassen, bietet einem der Mac ein zuverlässiges System, welches die Alltagsaufgaben, wie E-Mail, Terminverwaltung, Surfen, Musik hören problemlos meistert. Grosser Vorteil am System, ist dass alles bereits von Haus aus im Betriebssystem integriert ist. Es ist somit auch möglich, den Mac erneut aufzusetzen.

Grundstein gelegt – Accessibility Studie 2011

23.11.11 von Thinh-Lay Bosshart

Praesentation der Testresultate am eGovernment-SymposiumBarrierefreie Websites sind in der Schweiz eine Rarität: So das Ergebnis der Schweizer Accessibility-Studie 2011. Umso erfreulicher ist das aktuelle Echo auf die Veröffentlichung der Studie. Am eGovernment-Symposium wurde die Studie erstmals öffentlich vorgestellt und mit regem Interesse aufgenommen. Auch der Medienspiegel auf www.access-for-all.ch spricht Bände: Diverse Print- und Online-Medien greifen das Thema auf und tragen somit einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Bevölkerung bei. Der Medienspiegel wird laufend aktualisiert und kann auf www.access-for-all.ch eingesehen werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Die Wahlen, ein Grundrecht jedes Schweizers

14.11.11 von Daniele Corciulo

Auch wenn die Nationalratswahlen, sowie Ständeratswahlen bereits vor einigen Wochen stattgefunden haben, möchte ich es nicht versäumen ein paar Gedanken und Erfahrungen zu meinem Wahltag los zu werden.

Wie alles begann

In den Medien wurden die Wahlen ja sehr breit thematisiert. Dies weckte in mir das Bedürfnis selber an der politischen Zukunft unseres Landes mitzubestimmen. die drastischen Sparmassnahmen der letzten Jahre, welche durch die Politik verordnet wurden, bekam auch ich zu spüren. Da das Wählen von einer öffentlichen Einrichtung angeboten wird, dachte ich mir, es muss ja kein Problem sein zu wählen, da die Dienstleistungen der Öffentlichen Hand zugänglich sein müssen. Ich informierte mich also im Internet über die Kandidaten und nahm die Wahlhilfeplattform vimentis als Entscheidungshilfe (smartvote konnte ich als Blinder Anwender übrigens überhaut nicht benutzen). Nun hatte ich also meine Informationen und eine mögliche Wahlempfehlung.

Der Wahlablauf

Da ich nicht in der Lage bin Stimmzettel von Hand auszufüllen, und es nicht möglich ist per Internet abzustimmen, erhoffte ich mir auf der Gemeinde ohne Probleme Unterstützung zu bekommen. Ich nahm mir also das Telefon und rief an. Nachdem ich mein Anliegen geschildert hatte, war die erste Frage, ob ich den keinen Betreuer hätte, der mir die Zettel ausfüllen könnte. Ich antwortete anschliessend, dass ich alleine lebe und das meiste per Internet erledigen würde. Die Dame war etwas verunsichert und behauptete, dass könne ja nicht sein, dass ich Niemand hätte, der mir etwas hilft. Ich fragte nochmals höflich um einen Termin und nach längerem Zögern, teilte Sie mir mit, ich solle doch nächsten Nachmittag vorbeikommen. Sie sagte mir, sie könne mir aber nicht 200 Seiten vorlesen.

Ich versicherte ihr, dass ich mich dank der Wahlplattform vimentis vorbereitet hätte und sie nur die Listen gemäss meinen Anweisungen ausfüllen müsse. Am Nächsten Tag erschien ich also zur vereinbarten Zeit im Büro. Eine Dame teilte mir mit, es müsse abgeklärt werden, ob Jemand Zeit hätte mit mir die Zettel auszufüllen. Nach 5 Minuten sagte eine weitere Dame, es sei gerade günstig, sie hätte nicht soviel zu tun und würde sich die Zeit nehmen. Mir kam diese Aussage so vor, als würde sie einen guten Zweck unterstützen. Wir füllten die Wahlzettel aus, und nach 20 Min waren wir fertig.

Offene Fragen und weiterführende Gedanken

Weshalb werden die Wahlunterlagen nicht in barrierefreier Form angeboten? Die technischen Möglichkeiten sind längst vorhanden und eine gesetzliche Verpflichtung gibt es auch dazu. Die Gemeinden müssten für Anfragen von Wählern mit Behinderungen vorbereitet sein und kompetent reagieren können, vor allem die Stadt Zürich. Ich konnte zwar abstimmen, trotzdem fühlte ich bei den Gemeindemitarbeitern, dass es etwas Neues war und sie es wahrscheinlich auch nicht als ihre Aufgabe ansehen, mir beim Ausfüllen beizustehen.

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass es selbstverständlich wird, dass blinde Menschen auch wählen, ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag auch andere blinde Wähler motivieren kann von ihrem Recht Gebrauch zu machen, denn nur so können wir sensibilisieren und auf unsere Anliegen aufmerksam machen.

(K)ein Kunststück: Klee ohne Barrieren

27.10.11 von tamara

 

Zentrum Paul Klee Kindermuseum Creaviva
Pressetext

(K)ein Kunststück: Klee ohne Barrieren

Integrations-und Kunstvermittlungsprojekt des Creaviva im Zentrum Paul Klee

Das Kindermuseum Creaviva als Kompetenzzentrum für praktische Kunstvermittlung im Zentrum Paul Klee bietet erlebnisorientierte Aktivitäten für Menschen mit und ohne Behinderung an. Das dafür initiierte Projekt «Klee ohne Barrieren» schafft einen möglichst hindernisfreien Zugang zu den Angeboten des Kindermuseums und entwickelt in Begleitung eines Fachbeirats bedürfnisgerechte Workshops für Betroffene aller Altersstufen. Am 3. Dezember 2011, am Tag der Menschen mit Behinderung, wird das Projekt «Klee ohne Barrieren» mit einem bunten Programm der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wer gestaltet, beweist Mut und hat Lust, sich dem Ungewohnten auszusetzen. Beides braucht es, um Vertrauen zu gewinnen in das Leben mit all seinen Möglichkeiten und Grenzen. In Begleitung von erfahrenen Kunstvermittlerinnen öffnen sich im Creaviva Türen zu berührenden und inspirierenden Erfahrungen.

«Klee ohne Barrieren» ermöglicht Menschen mit einer Behinderung Kunst und Kreativität zu erleben. Durch eigenes Gestalten können sie ihre Selbstkompetenz erweitern und anderen Menschen in ungezwungener Form auf Augenhöhe begegnen. In Zusammenarbeit mit einem Fachbeirat aus Experten und Betroffenen entwickelt das Creaviva-Team erlebnisorientierte Aktivitäten für Menschen mit einer Mobilitäts-oder Sinnesbeeinträchtigung sowie für Menschen mit einer kognitiven Einschränkung. Alle Angebote des Kindermuseums sind auch für Menschen mit besonderen Voraussetzungen konzipiert. In den Workshops, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppen ausgerichtet sind, legen die Vermittlerinnen und Vermittler besonderen Wert auf den Einbezug verschiedener Sinne. Die kreative Arbeit im Atelier kombinieren sie mit einer Führung durch die Ausstellungen des Zentrum Paul Klee in ihrem architektonisch einmaligen Rahmen – ein nachhaltiges Erlebnis (auch) für Menschen, die anders sehen, hören oder denken.

«Klee ohne Barrieren» will auch ausserhalb des Zentrum Paul Klee wirken. Wir unterstützen vergleichbare Kultureinrichtungen bei der Reduktion von Barrieren und beraten sie bei der Entwicklung von eigenen Vermittlungsangeboten. Das Projekt möchte erreichen, dass Menschen mit einer Behinderung ernst genommen und (Hoch)Kultureinrichtungen in der Schweiz für ihre Bedürfnisse sensibilisiert werden.

Als Integrations-und Kunstvermittlungsprojekt ist «Klee ohne Barrieren» schweizweit einzigartig. Unterstützt wird das Vorhaben von der Stiftung ‚Denk an mich’, vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit einer Behinderung EBGB, der MBF Foundation und der Stiftung für das behinderte Kind.

Am 3. Dezember 2011, dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, stellen wir «Klee ohne Barrieren» der Öffentlichkeit vor. Schauspielerin Heidi Maria Glössner, Nationalrätin Marianne Streiff-Feller, Stadtpräsident Alexander Tschäppät, Kunstaufräumer Ursus Wehrli und Miss Handicap 2011 Stefanie Dettling unterstützen das Projekt als Mitglieder im Patronatskomitee und werden beim Anlass persönlich anwesend sein.

Tag der offenen Tür

Datum Samstag 3. Dezember 2011 Ort Kindermuseum Creaviva, Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3, Bern Vom 3. bis 23. Dezember 2011 präsentiert insieme, die Schweizerische Elternvereinigung für Menschen mit einer geistigen Behinderung, in den Räumen des Creaviva prämierte Zeichnungen aus dem Wettbewerb „Wie möchte ich leben?“. Die Preisverleihung findet im Anschluss an die Kickoff-Veranstaltung im Forum des Zentrum Paul Klee statt. Mehr Informationen finden Sie unter www.insieme.ch

Programm 13:15 Uhr Medienorientierung (Seminarraum 1)
  14:00 Uhr Begrüssung durch die Projektleitung und Mitglieder des Patronats
    anschliessend Darbietungen u.a. mit der integrativen Tanzcompany
    ‚Beweggrund’ www.beweggrund.ch (Forum)
  15:00 Uhr Workshops in den Creaviva-Ateliers
  16:00 Uhr Apéro (Forum)
  17:00 Uhr Preisverleihung insieme-Zeichnungswettbewerb (Forum)

Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihrem Veranstaltungskalender auf den Anlass hinweisen und in Ihrem Medium darüber berichten würden. Sie helfen so mit, «Klee ohne Barrieren» bekannt zu machen. Gerne stellen wir Ihnen Informations-und Bildmaterial zur Verfügung.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Für Ihr Interesse und Ihre wertvolle Unterstützung danken wir Ihnen herzlich.
Mehr Informationen zu «Klee ohne Barrieren» finden Sie unter www.creaviva-zpk.org/barrierefrei

Kontakt:

Sara Stocker Kindermuseum Creaviva Projektleiterin “Klee ohne Barrieren”
T +41 (0)31 359 01 67
sara.stocker@zpk.org

Zentrum Paul KleeMonument im Fruchtland 3
Postfach, CH-3000 Bern 31
Zentrale T +41 (0)31 359 01 61 F +41 (0)31 359 02 51
www.creaviva.org

Dyslexie – die wichtigsten Anforderungen an Websites

17.10.11 von Markus Riesch

Von Heidi Radecke, Verband Dyslexie Schweiz

Man sagt, dass ca. 10 % der Bevölkerung mehr oder minder stark von einer Dyslexie (Legasthenie) betroffen sind. Viele Menschen verstehen dabei unter Dyslexie vor allem eine unzureichende Rechtschreibung. Vielen ist aber nicht bewusst, dass in unserer Zeit eine unzureichende Lesefertigkeit das grössere Handicap ist – schlecht Lesen können: auch das ist schlimmer. Den ganzen Beitrag lesen »

Zwei Stiftungen, ein Büro!

22.09.11 von Daniele Corciulo

Ab dem 1. Oktober 2011 sind wir für Sie an der Dorflistrasse 10 in 8057 Zürich da.

Den ganzen Beitrag lesen »

Zürich debatiert Online

15.09.11 von Daniele Corciulo

Die Stadt Zürich führt eine Debatte mit verschiedenen interessierten Personen und Experten über verschiedene Bereiche der Stadtentwicklung durch. Das Besondere dabei ist, dass diese Debatte online auf der Seite www.stadtdebatte.ch stattfindet. Dies ermöglicht es auch Menschen mit Behinderungen, an der Diskussion teilzunehmen. Oft ist es für diese nämlich schwierig, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, da sie unter Umständen mit Einschränkungen leben, die es ihnen nicht ermöglichen, sich in den verlangten Formen auszudrücken. Denken wir beispielsweise an Menschen mit einer körperlichen Behinderung, welche sich auf die Sprachfähigkeit auswirkt. Durch das Internet wird es möglich, dass Menschen mit verschiedenen Behinderungsformen ihre Meinungen und Anliegen der Bevölkerung und Regierung mitteilen können.

Ich fühle mich als blinder Verkehrsteilnehmer zum Beispiel durch Fahrradwege gefährdet, die nicht immer sehr sinnvoll geplant sind. Auf dieser Online-Plattform kann ich meine Erfahrungen und Bedenken in der Rubrik „Mobilität“ los werden. Interessant dabei ist, dass ich anhand der Beiträge lesen kann, dass ich nicht der einzige Verkehrsteilnehmer bin, welcher sich durch die Fahrradfahrer bedroht fühlt.
Auch wenn die Technik auf dieser Plattform nicht bis ins Detail den Normen und Richtlinien entspricht, haben sich die Entwickler vom Forum Mühe gegeben und es ist möglich, die Beiträge zu lesen und eigene zu verfassen.

Ich würde mir wünschen, dass möglichst viel Menschen mit Behinderung sich aktiv an der Diskussion beteiligen, um der Stadt deutlich zu machen, dass Barrierefreiheit in möglichst allen Bereichen der richtige Weg ist. Das Forum ist noch bis zum 17. September 2011 aktiv.

Befragung zur Mediennutzung von blinden und sehbehinderten Menschen

12.09.11 von Markus Riesch

Im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität Freiburg wird eine Befragung zur Mediennutzung von blinden und sehbehinderten Menschen durchgeführt. Die Arbeit geht der Frage nach, wie blinde und sehbehinderte Menschen Massenmedien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen und Internet nutzen.

Die Befragung kann online oder telefonisch durchgeführt werden. Die Online-Version ist unter www.soscisurvey.de/barrierefreiesinternet verfügbar. Für die telefonische Befragung können Sie sich unter der Telefonnummer 0793496488 für die Vereinbarung eines Termins melden.

Für weitere Informationen: info@barrierefreiesinternet.ch oder 0793496488.